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Alternative Antibiotika Forschung

In der Zeit von 1950 bis 1980 wurden unzählige Antibiotika von den Pharmakonzernen entwickelt.

 

Seit 1980 erforschte man jedoch kaum mehr neue Antibiotika, da die Entwicklung (300-500 Mio $) so teuer ist, auch die Konzerne sparen müssen und weil auch immer weniger Antibiotika eingesetzt werden. Einige Konzerne haben die Antibiotika- Forschung eingestellt.

Immer neue Antibiotika sind keine langfristige Lösung. Einen Ausweg aus der Resistenzproblematik suchte man in der Erforschung neuer Antibiotika. Jedoch verschlingt die Entwicklung und Erprobung neuer Wirkstoffe Milliarden und dauert bis zur Markteinführung zum Teil Jahrzehnte. Dieser Wettbewerb zwischen Pharmaindustrie und Bakterien gleicht einem Rennen zwischen Hase und Igel. So schnell die Forschungsabteilungen auch sind, die Bakterien sind schneller. Und das Entwickeln geeigneter Wirkstoffe wird zunehmend schwieriger.

Pro Jahr werden noch heute in der menschlichen MEDIZIN mindestens 100-200 Mio Tonnen Antibiotika verbraucht. Die Rückstände in Krankenhäusern, Kläranlagen, Agrarflächen, Gewässern und im Grundwasser können nachgewiesen werden...

Es ist eigentlich unumstritten, dass Antibiotika nicht immer ihre erwartende Wirkung haben. Die Bakterien, welche mit Antibiotika bekämpft werden, fühlen sich bedroht und bauen eine Resistenz auf. Die Organischen Teile sind sehr flexibel und erlauben eine schnelle Anpassung an Veränderungen des Lebensraumes durch Antibiotika.

Bakterielle Resistenzen bilden sich umso schneller aus, je mehr Antibiotika eingesetzt werden. Dies zeigt eine Studie, die von dem schwedischen Infektionsspezialisten Professor Dr. Cars durchgeführt wurde. Außerdem werden Antibiotika zu häufig und oft völlig nutzlos von Ärzten verschrieben, hauptsächlich bei Kindern. Ärzte verordnen Antibiotika gegen Viren, obwohl sie nur gegen Bakterien (die inzwischen meist resistent geworden sind) eingesetzt werden sollten.

Ein Umdenken ist zwingend erforderlich. Es hilft nur ein radikales Umdenken. Der Einsatz von Antibiotika muss auf ein absolutes Mindestmaß reduziert werden. Dies trifft vornehmlich auf die Behandlung von Atemwegsinfekten zu, die in der Praxis von niedergelassenen Ärzten immerhin 2/3 aller Infektionen ausmachen.

In Amerika wird der oft unnötige Einsatz von Antibiotika durch immer strengere gesetzliche Reglementierungen eingedämmt.

Bei Tieren werden auch seit einigen Jahren Versuche mit Heil- und Gewürzkräutern als Alternativen zu Antibiotika gemacht. Seit 2003 wurden 500 Pflanzen in einem EU- Forschungsprojekt in vier wissenschaftlichen Instituten in Großbritannien, Deutschland und Spanien auf diese Eigenschaften hin getestet.

Es werden in der Schweiz auch Erfolge mit organischen Salzen und Enzymen, pflanzlichen Extrakten usw. gemacht (z.B. Salmonellen-Bakterien)..

Beim Menschen sind im Bereich der Infektionen, Abszessen usw. Teebaumöl und aktivierte Salzsole im Einsatz.

ZU DEN FORSCHUNGEN MIT ALTERNATIVEN:

Die klassischen Gewürzpflanzen wirken ähnlich wie Antibiotika, sie sind reich an ätherischen Ölen mit antimikrobieller (= Bakterien abtötender) Wirkung. Bis heute sind beim Einsatz von diesen "phytogenen" Zusatzstoffen noch keine Resistenzen bekannt. Da die antimikrobielle Wirkung nicht auf bestimmte Erreger beschränkt ist, sind Gewürzpflanzen in ihrer Wirkungsweise mit Breitbandantibiotika vergleichbar. Sie können daher sowohl zur Prophylaxe gegen Atemwegserkrankungen als auch gegen Durchfall eingesetzt werden. Zudem regen viele Gewürzpflanzen den Speichelfluss und die Magensaftsekretion an. Dies fördert die Ausschüttung von Verdauungsenzymen und damit letztendlich die Verdauungsvorgänge selbst. Zusatzstoffe wie z.B. Getreidefermente regen zudem die Futteraufnahme der Tiere an und wirken auf diese Weise leistungssteigernd.

Folgende Gewürzpflanzen sind z.B. als Antibiotika-Ersatz geeignet:

Thymian, Oregano, Meerrettich, Zimt, Eukalyptus, Pfefferminze, Anis, Senf, Fenchel, Knoblauch, Rosmarin.

Pflanzliche Alternativen zu Antibiotika nutzen. Die Patienten sollten mehr aufgeklärt und informiert werden. Beispielsweise bei einer Bronchitis ist es durchaus nicht nötig ein Antibiotikum zu verwenden.

Ganz im Gegenteil: Es gibt pflanzliche Alternativen, wie z.B. Meerrettich, Fermentgetreide für die Behandlung von Infekten der oberen und unteren Atemwege, wie z. B. Bronchitis, Nasennebenhöhlen- und Mandelentzündungen, die nachgewiesenermaßen rasch und zuverlässig wirken und außerdem nicht die Resistenzprobleme von Antibiotika haben.