INSTITUT INTERNATIONAL

Dichtung und Wahrheit in der Krebsfrage

Dr. med. Johannes Kuhl

Hier widerlegte der mutige Pionier unter den Krebsforschern der Gegenwart, Dr.med. Dr. phil, Johannes Kuhl, bereits vor 60 Jahren die Auffassungen von andersdenkenden Medizinern, das nicht nur die Operation bzw. Strahlentherapie die einzige und richtige Lösung zur „Krebsbekämpfung“ sein soll.

Seine Erkenntnisse und Erfahrungen beruhten vorwiegend auf dem Gebiet „Schach dem Krebs“ anstelle „Krieg gegen den Krebs“ und gegen den gesamten Körper. Er hatte durch die Anwendung von Milchsäureprodukten, welche aus Pflanzen aufbereitet wurden große therapeutische Erfolge zu verzeichnen gehabt.

Er erkannte auch, dass man nach dem isophatischen Prinzip: „Gleiches wird durch Gleiches geheilt“ durch die Anwendung kleiner, respektiv kleinster therapeutischer Mengen rechtsdrehender Milchsäure die körpereigene Gewebsmilchsäure aus den Krebszellen ausleiten kann.

Unser Weg geht hierbei über die Grundlagen des Zellstoffwechsels, die Atmung (Oxydation) und die Gärung (Glykolyse=Milchsäurebildung), die wir zu beeinflussen suchen. Die Hilfsmittel in diesem Zellstoffwechsel sind die Zellfermente, die biologischen Regulatoren.

Krebs verhüten heißt nach meinen Forschungsergebnissen, für eine Regulierung des Milchsäurestoffwechsels in den Körperzellen (-geweben) zu sorgen, d. h. durch eine gesteuerte Ernährung mit Milchsäuregärungsprodukten diesen Stoffwechsel so zu beeinflussen, dass die physiologische (die normale, vom Körper benötigte Menge) Milchsäure, der Wachstums- und Zellregenerationsstoff aller pflanzlichen und tierischen Zellen, nie zum pathologischen (zum krankhaft-giftigen) Wucherungsstoff wird.

Die Dosis macht's, dass ein Ding Gift ist

So lehrte Paracelsus. Diese Gefahr besteht bei der Einwirkung einer chronischen Schädigung auf die Körperzellen und besonders nach dem Reifungsalter, wo die Zellregeneration träger ist und einer Anhäufung von Milchsäure in den Körpergeweben Vorschub leistet. Bei einem überwiegen oder Intaktsein der Zellatmung besteht hierfür keine Gefahr. Ein gesundes oder wieder gesundetes Atmungs-(Oxydations-)system der, Zellen beseitigt die Milchsäure wieder, und zwar nach Erfüllung ihrer Aufgabe: die Regeneration der beschädigten (kranken) Zellen bewirkt zu haben. In der gesunden, voll atmungsfähigen Zelle ist die Glykolyse, die Milchsäurebildung aus Glykogen (tierischer Stärke), latent, d. h. ruhend.

Die Beweise, dass die rechtsdrehende Milchsäure der Wachstums- und Zellregenerationsstoff in der Natur ist, finden Sie in meinem Buch: «Eine erfolgreiche Arznei- und Ernährungsbehandlung gutartiger und bösartiger Geschwülste.»

Das Wesen der Krebskrankheit

Untermauert durch experimentelle Arbeiten namhafter Forscher fand ich, dass der Krebs, exakter ausgedrückt, die Krebskrankheit, eine chronische Milchsäure-Stoffwechselstörung ist, bei der die Gewebsmilchsäure nach Zerstörung eines Großteils der Körperzellatmung und anschließender permanenter (chronischer) Einwirkung endogeizer und exogener schädigender Stoffe durch allmähliche stärkere Verschiebung der Wasserstoffionenkonzentration (pH-Wert) im Körpergewebe zur sauren Seite (im Blut zur alkalischen Seite) den giftigen (toxischen) Grad erreicht hat und an einem schon vorhandenen oder durch physikalische oder chemische Einflüsse neuentstandenen Gewebsdefekt bei Umwandlung der normalen in die pathologsiche Zellregeneration die infiltrierend wachsende Geschwulst oder Geschwülste (Tumoren) hervorbringt. Die giftige (toxische) Menge Milchsäure bewirkt hier eine überstürzte Vermehrung (Wucherung) von Zellen, die das Reifestadium nicht erreichen (Peitschenwirkung). Sie bilden die Geschwulst, den Krebsknoten, oder beim Zerfall das Krebsgeschwür. Diese unreifen Zellen können nicht atmen. Ihnen fehlt, da die letzte Zellregenerationsphase, die Restitutionsphase, nicht erreicht wird, das Atmungssystem.

Damit ist zum ersten Mal in der vieltausendjährigen Geschichte der Medizin, die um ca. 5000 v. Chr. begann, das wahre Wesen der Krebserkrankung oder Krebskrankheit erkannt und eindeutig definiert, dagegen aber die universitäre Auffassung vom Krebs als einem örtlichen Leiden mit der alleinigen Berechtigung, ihn nur durch Operation und (oder) ionisierende Strahlen zu heilen, wissenschaftlich ad absurdum geführt worden.

Was ist eine pathologische Regeneration?

Unter pathologischer Regeneration oder unter pathologisch sich regenerierenden Zellen verstehen wir hier eine Wachstumsstörung, bei der durch Einwirken einer chronischen Noxe (gewebszerstörender Faktor) oder deren fortwirkender Kraft die Gewebsheilung nicht zum Abschluss kommt. Da bei diesem Vorgang auch das Atmungssystem der befallenen Gewebszellen beschädigt oder völlig zerstört und das Atmungssystem der wuchernden Zellen wegen der nicht erreichten Reifungs-(Restitutions-)phase nicht gebildet' wird, so kann die krankhaft angehäufte Milchsäure nicht zu Stärke, dem Rohstoff für die Milchsäurebildung, zurückverwandelt (resynthetisiert) oder zu dem Endprodukt Kohlensäure und Wasser abgebaut (verbrannt) werden. Zu beiden Vorgängen wird ein intaktes Zellatmungssystem verlangt, das den für die Verbrennung (Oxydation) notwendigen Sauerstoff als Energiequelle fordert.

Wodurch erlangt die Körpermilchsäure ihre Giftigkeit?

Auf Seite 3 seines Buches «Krebsfragen» schreibt Prof. Fischer, Jena, dass die Geschwulstbildung sogar als etwas Sinnloses bezeichnet wird. Dies ist in Abrede zu stellen. Der kämpfende Körper will gesunden. Er will seine geschädigten Zellen (Gewebe) reorganisieren. Zu diesem Zweck produziert er den Wachstums- oder besser den Zellregenerationsstoff Milchsäure. Die permanent einwirkende Noxe aber verhindert immer wieder diese Zell-(Gewebs-)heilung. Der ringende Körper gibt sich noch nicht geschlagen. Er produziert, um die Zell-(Gewebs-)heilung dennoch zu erzwingen, weiter Gärungsmilchsäure. Die Zellen sollen wieder gesunden (reifen) und sich dann vermehren, also wachsen, um den Gewebsdefekt zu beseitigen. Kleine mengen des Wachstumsstoffes, der Arndt-Schulzschen Regel folgend, gewährleisten dies Schlägt aber der Spiegel des Wachstums- oder Regenerationsstoffes, durch die permanent einwirkende Schädigung dahin getrieben, ins Toxische, dann werden die Zellen nur noch getrieben, sich zu vermehren, aber nicht mehr zu reifen. Die toxische Konzentration dieser Säure wirkt als Peitsche. Es entsteht der bösartige Tumor, der das Produkt dieses Kampfes ist Es ist ein über das Ziel hinausschießendes Wachstum unreifer Zellen mit fehlendem Atmungsvermögen, Auswüchse eines sinnvollen Kampfes, der den Lebenswillen des ringenden Körpers manifestiert und bis zur Selbstaufopferung geht. Wir erleben den Kampf für eine gute Sache bis zum ehrenvollen Untergang. Es gibt meines Erachtens in der Natur nichts Sinnloses, mag es uns auch so scheinen.

Das isopathische Prinzip in der begleitenden Krebstherapie

Gleiches wird durch Gleiches geheilt“

Dr. med. Johannes Kuhl

Weil dem Krebskranken zur Besserung oder Heilung seines Leidens der Oxydationsweg versperrt ist, so können wir helfend eingreifen, wenn wir uns des isopathischen Prinzips durch Anwendung kleiner, respektiv kleinster therapeutischer Mengen Milchsäure (siehe KEIMO- bzw. FERMENTA-FOOD) bedienen oder durch andere Methoden erfolgreich in die unten aufgeführte Ursachenkette eingreifen. Alle diese Methoden müssen sich aber auf die Gesundung des krebskranken Stoffwechsels beziehen und die Bildung weiterer giftiger Mengen Milchsäure in den Körpergeweben unterbinden oder rückgängig machen. Alle örtlichen Maßnahmen, die nur auf die Beseitigung des Endsymptoms «Geschwulst» gerichtet sind, sind nur halbe Wege (Operation) oder sogar wegen der weiteren Schädigung der Zellatmung und der Vergiftung des schon kranken Stoffwechsels als schädigend zu bezeichnen (Bestrahlung). Das isopathische Prinzip sagt: «Gleiches wird durch Gleiches geheilt» Wissenschaftlich lässt sich die Richtigkeit dieses Prinzips zurzeit noch nicht erklären, experimentell aber kann sie jederzeit bewiesen werden. Prof. Aug. Bier, Prof. Hugo Schulz und andere haben dies getan.

Bereits um 1920 suchte der anerkannte Wissenschaftler und Nobelpreisträger Dr. Otto Warburg (1883-1970). nach Hintergründen und einer Therapie zur Lösung des Krebsproblems. Durch seine Forschungen gelang es ihm als erster, einen direkten Zusammenhang zwischen der mangelnden Zellatmung und dem Wachstum von Krebszellen herzustellen („Warburg-Hypothese“). Warburg hat als weitere herausragende Leistung bei seinen Forschungen erkannt, dass beim Stoffwechsel in der Krebszelle aus Glukose erstaunlich viel linksdrehende Gärungsmilchsäure produziert wird. Normale Körperzellen beziehen ihren Energiebedarf aus der Sauerstoffatmung, die Krebszellen alleine können ihren Energiebedarf aus dem Gärungsstoffwechsel vorständig abdecken. Hauptkrebsursache ist demnach Sauerstoffmangel, welcher z.B. wiederum auch durch Bio Lebensmittel, welche gekeimt bzw. fermentiert werden und somit rechtsdrehende, sauerstoffhältige Milchsäure usw. enthalten unterstützt werden. Siehe Dr. med. Johannes Kuhl „Schach dem Krebs“

Da die Milchsäure, wie ich auf Grund der Forschungsergebnisse anderer Forscher gefunden habe, nicht nur Wucherungs-, sondern, wie bereits oben gesagt wurde, auch Wachstums- und Zellregenerationsstoff ist, so sorge ich durch Anwendung kleinster therapeutischer Mengen exogener, d. h. außerhalb des Körpers entstandener rechtsdrehender Milchsäure e für die Ab- und Ausleitung der krankhaft gespeicherten Körpermilchsäure, wobei der Körper nur soviel Milchsäure in seinen Zellen zurückbehält, wie die Regeneration der kranken Zellen (Gewebe) es erfordert, um mit geringfügigen Mengen, vielleicht biokatalytisch wirkend, die Restaurierung des Atmungssystems der Zellen zu bewirken. Hierbei ist vorauszusetzen, dass die für die Errichtung eines intakten Zellatmungssystems essentiellen (lebensnotwendigen) Stoffe vorhanden sind. Man hat also für die Zufuhr von lebenswichtigen Stoffen (Vitalstoffen), wie Fermenten, Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen usw., zu sorgen, die zu einer funktionstüchtigen Zellatmung benötigt werden. Welche lebenswichtigen Stoffe (Vitalstoffe) in ihrer Gesamtheit dabei in Frage kommen, wäre wissenswert. Die Forschungsergebnisse auf diesem Gebiet sind jedoch noch lückenhaft, weil sich die Forschung ja fast ausschließlich auf die Folgen von Erkrankungen und weniger auf deren Ursachen orientiert und vom Staat auch kaum nachhaltige Lösungsansätze zu erwarten sind. Dies kann man schon darauf schließen, dass z.B. Pflanzengifte oder Zigaretten, welche zwar die Ursachen von vielen Erkrankungen sowie Krebs sein können, aber aus wirtschaftlichen Gründen hier ausnahmsweise den Bürger selbst die Eigenverantwortung überlässt!

Wer aufmerksam die sehr ausführlichen Texte über die gesunde Ernährung gelesen hat, kann sich schon jetzt nachdenken, wie die richtige Reaktion sein sollte, wenn der Verdacht auf Krebs oder eine andere schwere Krankheit aufkommt, bzw. diese vom Arzt bestätigt werden. Jetzt sind keine großen Erklärungen mehr nötig!

Zur Unterstützung der Maßnahmen, die der Arzt im Rahmen der erprobten Hochschulmedizin vornimmt, sollte der Patient, in Absprache mit seinem Arzt, seinerseits alles tun, um die Genesung durch Umstellung seiner Lebensgewohnheiten zu fördern und den Krankheiten die Haupt-Ursprungsquelle zu nehmen. Da über 70 % der Krankheiten in der Ernährung und den Genussmitteln ihren Ausgangspunkt haben, sollte der Patient von sich aus prompt reagieren und die ärztlichen Anstrengungen durch eine Einleitung einer Entgiftungsphase unterstützen. Die durch die verkehrte Ernährung verengten Kapillaren können dadurch in vielen Fällen wieder zum normalen und gesunden Durchmesser, zur Verbesserung der Sauerstoffversorgung der Zeiten, erweitert werden; dazu gehört:

Radikal die Ernährung umstellen! Am besten morgens nur frisches Obst, mittags nur frisches Gemüse mit kalt gepresstem hochwertige Säfte. Dr. Dr. Johannes Kuhl, „Schach dem Krebs“.  Siehe auch Dr.Dr. med. Paul Seeger, Dr.med. Josef Issels.