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Gesundheit u. hohes Alter durch den steten Genuss
von Milchsäuregärungsprodukten

                                                    Dr.med. Johannes Kuhl

 

Die Esser von Milchsäuregärungsprodukten (Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchte, Obst, Sauermilch usw.),  haben durch den steten Genuss von biologischer Nahrung, wenn sie durch Keimung bzw. Fermentierung aufbereitet werden immer die Zügel in der Hand, nach der isopathischen Regel  die körpereigene Gärungsmilchsäure auszuleiten. In de Medizin spricht man „Gleiches wird durch Gleiches geheilt“.  Das heißt, dass man hier versucht mit einer gesunden, sauerstoffhältigen, rechtsdrehenden Milchsäure aus vollwertigen Lebensmittel, die körpereigene, krankmachende Zell-Gärungsmilchsäure, welche eben in vielen Fällen durch eine falsche bzw. übermäßige  Ernährungsweise entstehen kann wieder auszuleiten. Somit könnten chronische Übersäuerung bzw. Endzündungen, welche in vielen Fällen auch zu einem Tumorwachstum beitragen können, auf einer natürlichen  „Gesundheitsvorsorge“ minimiert bzw. vermieden werden,  und gehen wir noch einen Schritt weiter, sich auch auf das frühzeitige Altern (Anti-Aging) vorbeugend auswirken kann.

Bei dem alternden Körper ist die Regenerationskraft der Zellen träger als in jungen Jahren. Es kommt somit nach Abschluss der normalen Entwicklungsperiode und Reife leichter zur pathologischen (krankmachenden) Regeneration. Hierdurch wird auch das gehäufte Auftreten der Tumoren nach dem Abschluss der Entwicklung und Reife (Ausfall der Geschlechtshormone) erklärt.

Wer stetig Milchsäuregärungsprodukte isst, sorgt dafür, dass in seinem Körper durch Regulierung der Wasserstoffionenkonzentration (pH-Wert) die Oxydation (Atmung) der Zellen immer den ihr gebührenden Vorrang behauptet. Sein Alterungsprozess ist beim Vorherrschen der Oxydation, die die gesunde, ausdifferenzierte Zelle zum geregelten Ablauf ihrer Lebensvorgänge benötigt, somit ein normaler Verschleiß. Dadurch ist auch das hohe Alter und das oft krankheitsfreie Leben jener Menschen begründet, welche ca. 1/3 ihrer täglichen Nahrung mit Lebensmittel anreichern, welche rechtsdrehende Milchsäure enthalten bedingt. Schon 1906 von Prof. Metschnikoff als Heilmittel und Vorbeugungsmittel gegen vorzeitiges Altern empfohlen.

Diese lauten: «Es zieht sich wie eine große rote Linie durch dieses ganze System der Verjüngung und der Wiederbelebung. Die Forscher arbeiten mit jenen Mitteln, die der Körper aus sich heraus in den Augenblicken schafft, in welchen eine Hochleistung des Lebens von der Schwangerschaft, Schule, Beruf, Sport, Krankheitsnachsorge, Krebsnachsorge sowie im hohen Alter  notwendig ist.

Daraus ziehen die Forscher heute schon den Schluss, dass die Lebensverlängerung von morgen, die Verzögerung des Alterns in seiner nahen Zukunft weniger auf dem Gebiet der Hormone zu suchen sein wird als vielmehr dort, wo das werdende Leben in der Mutter, das erwachende Leben in der Pflanze und der winzige Lebenskeim im Tier einen schier allmächtigen Motor in Bewegung setzt, der auf mikroskopisch kleinem Raum zusammengedrängt, wahrhaft atomistische Kräfte entfaltet und richtig eingefangen, der Menschheit zur Verfügung steht.»

Dieser Stoff ist die rechtsdrehende Milchsäure in erster Linie aus pflanzlichen Bio Lebensmittel aus (Getreide, Hülsenfrüchte, Gemüse, Obst und Fruchtsäften), der Funktionsstoff des Wachstums in der Natur und der Regenerationsstoff für die beschädigten pflanzlichen und tierischen Zellen. Als solcher wurde die Milchsäure zuerst von Dr. med. Johannes Kuhl und seinen gleichgesinnten Naturmedizinern Dr. Seeger, Dr. Issels und Prof. Warburg entdeckt.

Diese folgt, wie schon früher dargelegt, in ihrer Dynamik dem biologischen Grundgesetz oder, präziser gesagt, der Arndt-Schulzschen und der isopathischen (kleinste Mengen) Regel, wonach der Wirkstoff Milchsäure wenigstens zwei polare Wirkungen, die durch die Quantität (Menge) des Wirkstoffes bedingt sind, entfalten und auch große Mengen durch kleine, ja kleinste Mengen des gleichen Wirkstoffes aus dem lebenden Organismus ausleiten kann.

Der berühmte Chirurg August Bier und der scharfsinnige, wie aufgeschlossene Pharmakologe Hugo Schulz und andere haben die Richtigkeit obiger Regeln experimentell bewiesen. Sie bestätigen damit die Wahrheit der Lehren des Hippokrates und Paracelsus. Beide kannten mehrere Heilregeln und nicht nur wie Galenos eine, die allopathische (Medikamente), die zudem nicht einmal eine Heil-, sondern nur eine Linderungsregel bzw. einer Unterdrückung von Symptomen darstellen.

Das isopathische Prinzip sagt: „Gleiches wird durch Gleiches geheilt“. Wissenschaftlich lässt sich die Richtigkeit dieses Prinzips zurzeit noch nicht erklären, experimentell aber kann sie jederzeit bewiesen werden. Prof. Aug. Bier, Prof. Hugo Schulz und andere haben dies getan. Heute verwendet die Medizin diesen Ausdruck „Gleiches wird durch Gleiches behandelt“ in dem man tote Viren gegen aktive Viren im Körper von Menschen als „Kriegsmittel“ zum Einsatz bringt.

Hier soll man sich doch Gedanken darüber machen, was sinnvoller bzw. heilvoller sein kann, wenn man tote „Erreger“ gegen aktive „Erreger“ zum Einsatz bringt, oder seine körpereigene „Gärungsmilchsäure“ welche ja in vielen Fällen die Grundlage von krankmachenden Viren und Bakterien ist, mit gesunder, aktiver, rechtsdrehender sowie sauerstoffhältiger Milchsäure aus pflanzlichen Produkten im Sinne „Gleiches wird durch Gleiches geheilt“ verwendet.

Grundsätzlich können sowohl aktive als auch tote Viren die Voraussetzung sein, dass hier ein „Müll“ im menschlichen als auch im tierischen Körper zurück bleibt, welcher kaum nebenwirkungsfrei entsorgt wird. Dadurch werden im Körper wiederum die Abwehrmechanismen wie Lymphozyten, Phagozyten aktiv und belasten somit wiederum das Immunsystem.

Hippokrates, Paracelsus u. Pasteur

Die isopathische (kleinste Mengen) Heilregel wurde, wie eben erwähnt, von Hippokrates und von Paracelsus zur Heilung von Krankheiten angewandt und kam erst später durch Emil v. Behring bei der Bekämpfung der Diphterie, durch Robert Koch bei der Bekämpfung der Tuberkulose und durch Louis Pasteur bei der Bekämpfung der Tollwut (wenn auch von allen drei letztgenannten unbewusst) zur Anwendung. August Bier wandte sie bei der Atherbronchitis und anderem bewusst an.

Aus Hamburg schrieb mir Herr K. von H., ein Oberseekaufmann: «Mit großem Interesse habe ich Ihre Broschüre über milchsaure Getreidebreigerichte gelesen. Sie lenkt das Interesse endlich auf diesen unentbehrlichen Bestandteil der menschlichen Ernährung. Sie lässt auch verstehen, warum die Bewohner tropischer Zonen gesünder blieben als die dort ansässigen Europäer, solange sie deren Ernährungsweise nicht übernahmen: insbesondere im Pazifik durch die Verwendung der in Gruben eingestampften (Milchsäuregärung) stärkehaltigen Früchte des

Bei der landwirtschaftlichen Bevölkerung, bei der die vegetabile und Milchkost vorwiegt, werden durch Sauermilch, Käse, Landbrot, Sauerkraut usw. dauernd Milchsäure und Enzyme einverleibt. Dies ist der ländliche Gesundheitsbrunnen, selbst wenn die Arbeit zu groß und die Wohnverhältnisse unhygienisch sind.

Wer sich auf dem Lande auskennt, weiß, dass dort zur Ernährung die gegorene, die Sauermilch vor der süßen Frischmilch den Vollzug hat. Sauermilch mit Pellkartoffeln und grobem Brot stelle in vielen Betrieben die ständige Abendkost dar. Sie ist zureichen und hält gesund und frisch aus uralter Erfahrung. Es ist nicht nur der erfrischende Geschmack, der die Sauermilch bevorzugen lässt, es ist der Instinkt im Unterbewusstsein, dass sie selbst leicht bekömmlich auch für die Verdauung der anderen Mahlzeitbestandteile von Wert ist. Bei dauerndem Genusse von süßer Milch stellt sich bald für den Erwachsenen Ekel, Allergien und Unbekömmlichkeit ein. Wer jedoch an einer Milchunverträglichkeit leidet, dem steht heute mit dem SOJALL-TRINKO ein Getränk mit Milchsäure, Aroniasaft, Traubensaft, Granatapfelsaft, Holundersaft und Topinambur zur Verfügung.

Milchsäuregärungsprodukte seit Generationen erprobt

Wer also laufend zusätzlich täglich Milchsäuregärungsprodukte isst, der kann auch erwarten, dass  er
wegen eines Tumors kaum einen chirurgischen Eingriff zu erwarten hat, da sich bei dem Genuss dieser Kost nicht so leicht sich ein Tumor entwickeln wird. Man braucht man auch nicht mehr in ständiger Angst zu leben, einmal an Krebs oder einem anderen Tumor, zugrunde zu gehen. Eine Gesundheitsvorsorge, sollte man auf keinen Fall erst nach einer Gesundheitsvoruntersuchung reihen, denn hier kann es oft schon zu spät sein.

Überall in der Welt, wo sich Völker eines ausgezeichneten Gesundheitszustandes erfreuen und wo ein hohes Alter erreicht wird, finden wir Milchsäuregärungsprodukte. Ohne sie gibt es kein Freisein von chronischen Krankheiten usw.. Der Gesundheitszustand naturnah lebender Völker mit und ohne Milchsäuregärungsprodukte beweist es uns. Die naturnahe, unzerstörte, vollwertigen, Bio Lebensmitteln allein reichen nicht aus, um die Naturvölker vor chronischen Krankheiten und Krebs zu schützen. Dies bestätigen uns auch die langjährigen Untersuchungen von Hofrat Professor Franz Gerlach, Nova Lisboa, Portug.-Afrika, dass  überall in Afrika, auch bei den naturnah lebenden, von der Zivilisation unberührten Schwarzen, der Krebs vorkommt.

Wasserstoffkonzentration (pH-Wert)

Ein ähnliches Schicksal erleidet auch ein vollwertig ernährt betriebsfähiger Organismus, wenn die normale, physiologische Wasserstoffionenkonzentration (pH-Wert) seines Körpers durch Alter, eine chronisch falsche Ernährung oder durch chronische Gifteinwirkungen krankhaft verschoben wird. Es kommt so zu einer Zellferment- und Hormonsystemstörung, die zu einer allgemeinen Zellschädigung führt. Wenn aber der normale, physiologische Regulator der Wasserstoffionenkonzentration, die bei der Muskeltätigkeit freiwerdende Milchsäure, im Körpergewebe festgehalten und nicht mehr ausreichend ins Blut abgegeben wird, so muss zur Regulierung und Steuerung der krankhaft verschobenen Wasserstoffionenkonzentration die exogene, von außen zugeführte, isopathisch (kleinste Mengen) wirkend Milchsäure aus den Milchsäuregärungsprodukten eingesetzt werden, um das Zelloxydationssysteme des Körpers in seiner Gesamtheit vor Schaden zu bewahren und so mit das Freibleiben von chronischen Krankheiten zu sichern.

Zellforschung 

Vielleicht sollte man sich mehr um die Gesundheit unserer Zellen selbst sorgen als um die Zellforschung, insbesondere bei bereits geschädigten Zellen,  welche ja erst dadurch erkranken, da wir das Milieu in den Zellen selbst durch falsche Ernährung, Medikamente bzw. Lebensweise zerstört haben. Wenn auch der Nachweis für die Existenz bestimmter Immunzellen erbrachte wurde, welcher den Krankheitsverlauf entscheidend beeinflussen kann, so sind das meistens Werte aus einem Labor mit Zellen außerhalb unseres Körpers. Dies alles bedarf eines enormen technologischen Aufwands und Kosten und stellt erst nur einen unvorstellbar kleinen Anteil einer ganzen funktionsweise einer Zelle im Körper dar.

Die Forscher sind heute der Ansicht, dass sie die Lebensqualität von Kranken, eine Folge falscher Ernährung, mit oder ähnlichem  Mitteln der „Hochtechnologie“ schützen bzw. gesunden  können. Denn  Funktionsweisen unsers Körpers kann man damit weder gleichwertige noch nebenwirkungsfreie Problemlösungen anbieten. Dies ist wohl auch der Grund, weshalb  universitäre Projekte die dafür notwendigen Fördermittel vom Staat immer wieder fordern. Sie forschen an Problemen bzw. an Symptomen ohne sie zu vermeiden, vielleicht auch nur deshalb, da die Vermeidung von Ursachen zuwenig Aufwand und Kosten verursachen würden und somit  weniger Forscher bzw. Forschung notwendig  wäre.

Milchsäure als Zellregulator

Diese exogene, isopathisch wirkende rechtsdrehende Milchsäure ist also der Lenker oder Steuer. Der auch schon bei latent chronischen Krankheiten, wo die Muskelmilchsäure als der nomale, physiologische Wasserstoffregulator des Blutes im Körpergewebe festgehalten wird, in Tätigkeit treten muss, um die Zellfermente, also auch die Zellatmungsfermente zu schützen. Damit bleibt die intakte Zelloxydation erhalten und keine allgemeine Zellschädigung durch chronische Gifte sind zu erwarten. So kann dann auf diese Weise der Körper vor chronischer Krankheit und Siechtum bewahrt werden. Auszug „Schach dem Krebs“ Dr. med. Kuhl.