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Die Vor- und Nachteile von Getreide

in Brot, Gebäck, Teigwaren, Müsli auf nsere Gesundheit

 

Getreide ist der größte Energiespender, stellt aber an die Verdauung große Anforderungen. Zur Verdauung von Vollgetreide sind starke Lebenskräfte nötig.

Durch das KEIMO- bzw. FERMENTA-FOOD Verfahren, kann man durch die Milchsäurevergärung sowohl Getreide als auch Hülsenfrüchte usw. aufschließen und somit besser verdauen. Die Vorverdauung hat bereits außerhalb des Körpers stattgefunden.

Schon immer wurde deshalb Getreide vor der Zubereitung verarbeitet, gemahlen, geschrotet, zu Flocken gequetscht oder lange eingeweicht. Bei allen ackerbauenden Völkern finden wir viele Traditionen für diese wichtigen Arbeiten. Früher hatte jede Region eine bevorzugte Getreideart, von der sich die Bevölkerung vorwiegend ernährte. Jede Volksgruppe (jede Familie) hat über eine lange Zeit ihre ganz speziellen Eigenarten ausgebildet, mitgeprägt durch die bevorzugt angebaute und gegessene Getreideart.

Die Globalisierung ermöglicht nun freie Wahl, u.a. auch im Nahrungsbereich. Das erfordert bewusste Auseinandersetzung mit dem Thema: Wer wirklich frei wählen will, muss Kenntnis haben.

Wir unterteilen 7 echte Getreidearten und 3 Scheingetreide, wobei die Getreidearten (wie z.B. der Weizen) wiederum in Untergruppen eingeteilt werden können. Jedes der Getreide hat neben den gemeinsamen Hauptwirkstoffen eine ganz spezielle Wirkung.

Echte Getreide: Scheingetreide:
Weizen (Dinkel, Grünkern) Amaranth
Roggen Quinoa
Gerste Buchweizen
Hafer  
Reis  
Mais  
Hirse  

 

Die wichtigsten Bestandteile von Getreide und ihre Bedeutung:

Der größte Anteil des Getreides besteht aus den lebenswichtigen komplexen Kohlenhydraten (KH). Dann enthält es auch Mineralstoffe, Vitamine und Aminosäuren.

In den Randschichten des Vollgetreides befindet sich die Phytinsäure (auch Phytin genannt). Dieser Stoff schützt das Korn zwar vor Schädigungen, verhindert im menschlichen Darm aber die Aufnahme der 2-wertigen Mineralstoffe - Kalzium, Eisen, Magnesium, Zink und wahrscheinlich auch Vitmin B1 - und blockiert die Fettverdauung.

Im Getreide gibt es aber auch ein Enzym zum Abbau der Phytinsäure. Die Phytase (wie dieses Enzym heißt) wird aktiv, sobald das Korn mit Wasser in Berührung kommt, d.h., wenn die Umstände für eine Keimung bzw. Fermentierung gegeben sind.

Zum Abbau der Phytinsäure braucht die Phytase in einem ausgereiften Weizenkorn bei einer Temperatur zwischen 20-30° C etwa 18 bis 24 Std Zeit. Siehe SOJALL-KEIMO-FOOD Verfahren!

Erst danach kann beim Korn die Keimung einsetzen. Die Natur ist eigentlich wunderbar eingerichtet. Neues Leben kann eben erst dann entstehen, wenn die Bedingungen bzw. Milieu dazu geschaffen sind. Genügend Zeit zum Warten hat die Natur immer.

Auch im gemahlenen Voll-Bio Getreidekorn ist die blockierende Phytinsäure noch wirksam. Vollkornmehl kann also erst dann im menschlichen Verdauungsapparat ohne Störung verdaut werden, wenn die lebensfeindliche, konservierende Phytinsäure durch das aktivierte Enzym Phytase ganz abgebaut werden konnte.

Menschen mit empfindlichem Darm ist deshalb ganz dringend abzuraten von ganzen und frisch gemahlenen Weizen-, Dinkel-, Roggen-, Hafer- und Vollgerstekörnern usw., denn vollständig abgebaut wird die Phytinsäure erst nach 18-36 Std milchsaurer Gärung (je nach Getreideart), d. h., durch die KEIMO- bzw. FERMENTA-FOOD Milchsäurevergärung.

Normalerweise sollte diese Phytinsäure durch ein längeres Einspeicheln bzw. Kauen erfolgen, was aber leider nicht erfolgt.

Daraus können die bekannten Ursachen wie Zivilisations- bzw. Stoffwechselerkrankungen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Leber-, Nieren-, Gallen-, Magen-Darmerkrankungen, Erkrankungen des Immunsystems, des Blutdrucks, Rheuma, Gicht, Bronchitis, Arthrose, Arthritis, Osteoporose, Alzheimer oder auch Tumore bzw. Krebserkrankungen, usw. entstehen.

Schrot/Müsliflocken- und Vollkornmehl müssten also vor dem Verzehr lange genug eingeweicht werden, denn bei Temperaturen über 30°C wird das Enzym Phytase einerseits zerstört und andererseits können sich durch die Wärme aber krankmachende Pilze und Keime entwickeln, welche auch in Bio-Vollkorngetreide enthalten sein können.

Die Phytinsäure hingegen ist kochfest. Sie wird beim Kochen nicht abgebaut, aber auch nicht mehr zerstört. Also nützt es nichts, das Brot nach dem Backen zu lagern oder Körner bzw. Müsli nach dem Kochen quellen zu lassen. Aus diesem Grunde ist es vom ernährungsphysiologischen Vorteil, dass man Getreideprodukte, welche nach dem SOJALL-KEIMO-bzw. FERMENTA-FOOD Verfahren aufbereitet werden bevorzugt zu konsumieren.

Heute muss alles sehr schnell gehen, und das rächt sich hier. Der Vollkornteig aus den meisten Bäckereien wird mit chemischem Backhilfsmittel zu rasch verarbeitet.

Vollgetreide wird von Kindern häufig abgelehnt, denn Kinder merken instinktiv, wenn etwas schädlich wirkt. Meistens ist nur die Phytinsäure schuld daran. Störungen durch Phytinsäure während der Schwangerschaft können auch auf den Verdauungsapparat des Kindes negative Auswirkungen haben.

Die isolierten Kohlenhydrate (Polysaccharide) aus dem Getreide werden ebenfalls durch das KEIMO-bzw. FERMENTA-FOOD Verfahren in Glukose umgewandelt. Sie enthalten aber - im Gegensatz zum raffinierten Zucker die dafür notwendigen Vitamine und Mineralstoffe. Weiters erhaltern sie auch einen niedrigen glykämischen Index, welcher einerseits den Insulinspiegel und die Bauchspeicheldrüse nicht belasten. Ein hoher Insulinspiel blockiert auch den Abbau von Körperfett!

Komplexe Kohlenhydrate am Abend haben eine große Bedeutung. Während der Regenerationsphase in der Nacht müssen die Energievorräte (Glykogen) in den Muskelzellen und vor allem in der Leber wieder aufgefüllt werden. Dazu braucht es gesunde und nicht aus gemahlene Kohlenhydrate (Weißmehle, Zucker) und Vitamin E.

Hier bieten sich die SOJALL-Bio Lebensmittel als wertvolle Aufwertung an!

Haferbrei oder Müesli am Morgen - zu der Zeit, in der Eiweiß, Kalzium, Zink und Eisen am besten aufgenommen werden – führen deshalb über kurz oder lang zu Eisen- und Kalziummangel, weil sie deren Aufnahme in der wichtigsten Aufnahmezeit blockieren. SOJALL Bio Müsli!

Phosphor im Getreide kann den in Fleisch und Fisch vorkommenden Phosphor zum Teil ersetzen. Fast alle Vitamine müssen an Phosphor gebunden werden, um wirken zu können.

Zink und Pantothensäure sind in vielen Getreidearten, vor allem aber in Nackthafer und Nacktgerste, zu finden. Sie wirken wärmend, sie fördern die Energiebildung und die Infektabwehr. Das Vitamin Pantothensäure ist sehr empfindlich auf Hitze und Säure und kann nur wirken, wenn genügend Zink vorhanden ist. Deshalb haben die Haferflocken nur dann eine genügende Pantothensäurewirkung, wenn sie sehr sorgfältig gekeimt bzw. fermentiert werden. Im Müsli mit Yoghurt und Früchten ist die Pantothensäure durch die Frucht- und Milchsäure zerstört. Der Mineralstoff Zink kann nur mit genügend Kalzium und Vitamin D wirken. Er hat auch sehr starke Gegenspieler, darum kommt Zinkmangel recht häufig vor. In der heutigen Zeit muss vermehrt auf Zink geachtet werden.

Das für die Nerven wichtige Vitamin B1 befindet sich meistens in den Randschichten des Vollgetreides und der fermentierten Bierhefe. SOJALL-Royal, SOJALL-Vita Power.

Vitamin B1 ist nur im sauren, nicht aber im alkalischen Milieu (Backpulver) kochfest. Außerdem blockiert Backpulver (alkalisch) den Phytinsäure-Abbau. So nützt es eigentlich nichts, für die Weihnachtsbäckerei Vollkornmehl zu gebrauchen. Da ist helleres Mehl sinnvoller, weil das Vitamin B1 ohnehin unwirksam ist und die Phytinsäure nur Schaden anrichtet. Vitamin B1 ist notwendig, um Kohlenhydrate in Energie umzuwandeln. Je mehr Zucker in der Kost ist, um so größer ist der Bedarf an Vitamin B1. Jeder Zucker verbraucht auch Phosphor, und Phosphor ist wiederum nötig, damit Vitamin B1 wirken kann. Vitamin B1 ist auch nötig zum Abbau von Säuren. Zucker führt im Körper zu Übersäuerung, weil er Vitamin B1 und Phosphor verbraucht.

Die Aminosäure Leucin kommt in vielen Getreidearten im Überschuss vor. Sie ist kochfest und lagerfähig. Sie ist vor allem wichtig für die Wärmebildung und für die Insulinproduktion. Die Gegenspieler von Leucin sind die Aminosäuren Tryptophan und Lysin, aber auch der Bedarf an Niacin wird durch Leucin stark erhöht. Niacinmangel durch zuviel Leucin in der Kost führt zu Schleimhautentzündungen, d.h. zu Magenreizung, zu Blähungen, Scheidenbrennen etc. Eine starke Leucinwirkung haben auch die Hülsenfrüchte.

Das Klebereiweiß Gluten scheint bei vielen Menschen für die Verdauung ein Problem zu sein. Die Darmzotten werden bei Zöliakie durch dieses Eiweiß, das in Roggen, Weizen, Hafer und Gerste vorkommt, geschädigt. Man findet außer den immer häufiger auftretenden schweren Fällen von Zöliakie im Säuglingsalter jetzt auch mehr Fälle der versteckten Form dieser Resorptionsstörung bei erwachsenen Menschen. Diese äußert sich in jahrelangen unterschwelligen Verdauungsstörungen und leichten bis größeren Mangelerscheinungen. Man verwendet für die Säuglingsernährung aus Vorsicht zuerst glutenfreie Getreidearten.

Das für viele Menschen problematische Gluten wird wie die mineralstoffbindende Phytinsäure durch das KEIMO- bzw. FERMENTA FOOD zum großen Teil abgebaut.

Phytinregel: Getreideprodukte sollten, wenn sie nicht durch Ausmahlung, Kochen, Backen usw. denaturiert bzw. entwertet werden sollen, nach dem KEIMO- bzw. FERMENTA FOOD Verfahren einer Milchsäurevergärung unterzogen werden, damit die Phytinsäure nicht die Aufnahme vom Mineralstoffen und Spurenelementen blockieren kann.

 

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