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Glykämischer Index (GLYX)

für Figur- und Gesundheitsbewusste!


Der glykämische Index (GI) wurde von Jenkins und Mitarbeitern der Diabetesforschung entdeckt. Er gibt in Zahlen die blutzuckersteigernde Wirkung der Kohlenhydrate bzw. der Lebensmittel an.

Der glykämische Index vergleicht den Blutzuckeranteil von 50 Gramm effektiv enthaltender Kohlenhydrate eines bestimmten Lebensmittels mit 50 Gramm Glukose (=100).

Kohlenhydrathaltige Lebensmittel, die einen schnellen und/oder hohen Blutzuckeranstieg auslösen, haben einen hohen glykämischen Index. Lebensmittel, nach deren Genuss sich der Blutzuckerspiegel geringfügig bzw. langsam erhöht, haben einen niederen glykämischen Index.

Glykämischer Index von einigen Lebensmitteln:

110 Bier
100 Glucose (Traubenzucker)
95 Bratkartoffeln
95 Reismehl
90 Pommes frites
90 Kartoffelpüreepulver
90 Chips
85 gekochte Karotten
85 Brezel
85 Schnellkochreis
80 Honig
80 Cornflakes, Popcorn
80 Coca-Cola, Limonade
75 Wassermelone
75 Riesenkürbis
70 Zucker
70 Weißbrot, Baguette

70 Croissant
70 Popcorn
70 Schokolade
70 Salzkartoffeln
70 Kekse
70 Mais
70 Weißer Reis
70 Teigwaren, Ravioli
65 Mischbrot

65 Pellkartoffeln
65 Ananas
60 weißer Grieß
60 Langkornreis
60 Banane, Melone
55 weiße Spaghetti, weichgekocht
55 Sandgebäck

50 Vollkorn- oder Kleiebrot
50 Naturreis
50 Vollkornteigwaren
45 Spaghetti (al dente)
45 Orangensaft
40 frische Erbsen
40 Pfirsiche/Pflaumen
40 Vollkorngetreideflocken ohne Zucker
40 Haferflocken

40 frischer Fruchtsaft ohne Zucker
40 Pumpernickel
40 Vollkornbrot
40 Vollkornteigwaren

35 Feigen, getrocknete Aprikosen
35 Apfel, Birne
30 rohe Karotten
30 Milchprodukte
30 Trockenbohnen
30 Braune/gelbe Linsen
30 Kichererbsen
30 andere frische Früchte
30 grüne Bohnen
30 Glasnudeln
30 Fruchtaufstrich
25 Vollmilch
22 grüne Linsen
22 Trockenerbsen
22 schwarze Schokolade
20 Fructose
15 Soja, Erdnüsse
15 frische Aprikosen
15 grünes Gemüse, Tomaten
15 Knoblauch, Zwiebeln

Getreide im SOJALL-Figan ca. 1-2

Den Mechanismus für die Entstehung von Übergewicht können wir nicht ausschalten, jedoch beeinflussen, durch die Beachtung des glykämischen Index.

Als Folge des Verzehrs von Lebensmitteln mit hohem glykämischen Index ergibt sich nach etwa 2-4 Stunden eine Unterversorgung mit Energieträgern im Blut (Unterzuckerung = Hypoglykämie). Das wiederum regt den Verzehr von schnell blutzuckersteigernden Lebensmitteln an und führt damit zu einem Teufelskreis, der schließlich zu Übergewicht führt.

Erhöhte Blutzuckerwerte können einen "oxidativen Stress" erzeugen, welcher wiederum die Blutgefäße schädigt. Der glykämische Index kann auch für die Blutfettwerte und den Entzündungsmarker eine Rolle spielen.

Insulinresistenz

Bei Übergewichtigen wirkt das Insulin nicht mehr ausreichend in den Körperzellen, die Zellen werden resistent gegen Insulin, man spricht von einer so genannten Insulinresistenz.

Eine solche Insulinresistenz kann die Folge einer dauerhaft überreichen isolierter Kohlenhydratzufuhr sein, die zu einer vermehrten Blutzuckerkonzentration (Glukose) und einer gesteigerten Insulinspiegel führt. Durch das chronische Überangebot an Glukose und ständig erhöhten Insulinspiegel sinken Sensibilität und Anzahl der Insulinrezeptoren an den Körperzellen. Das frei gesetzte Insulin reicht nicht mehr aus, um den Glukoseüberschuss abzubauen. Es kommt zu Diabetes Typ II, mit all seinen Gefahren. Sechs bis acht Millionen Deutsche leiden unter Diabetes und es werden immer mehr.

Es besteht sogar die Gefahr, dass eine Diabetes-Epidemie auf Deutschland zukommt. Immer mehr Kinder und jugendliche sind durch den Genuss vieler Süßigkeiten, von Chips, Fast-Food und Cola-Getränken usw. davon bedroht. Deshalb ist die Frage des Insulins auch eine Hauptfrage der Gesundheit. Dazu sollte unbedingt der glykämische Index in der Ernährungsweise beachtet werden.

Ein erhöhter Insulinspiegel erhöht auch den Blutdruck. Das Insulin bringt die Nieren dazu, mehr Natrium zurückzuhalten, was dazu führt, dass mehr Flüssigkeit im Körper zurückbehalten wird. Damit erhöht sich das Blutvolumen, das durch die Arterien gepresst wird und damit auch der Blutdruck. Insulin aktiviert auch ein Enzym, das die Produktion von Cholesterin innerhalb der Zellen steigert. Glukagon unterbindet dies.

Chronisch gestresste Menschen haben durch die Ausschüttung von Adrenalin und Cortisol einen erhöhten Insulinspiegel. Eine Insulinausschüttung bewirken auch Aspirin, Cortison, Antazida-Tabletten, Hustensirup, Abführmittel, Antidepressiva, Glutamat, Süßstoff (Aspartam, verbraucht Chrom und kann sich belastend für den Hirnstoffwechsel auswirken).

Durch eine Überproduktion von Insulinantagonisten (Adrenalin, Cortisol, usw.), kann der Organismus selbst die Insulinwirkung blockieren.

Es kann zur Bildung von Insulin-Antikörpern kommen, was auch die Insulinzufuhr für die Zellen behindert.

Zusammenfassung

Insulin kann das Gedächtnis, die Lernfähigkeit und die allgemeine Gehirnfunktion weitaus stärker beeinflussen als bisher angenommen. Nervenzellen, ebenso wie alle anderen Zellen brauchen das Insulin, um Glukose zu verarbeiten. Störungen des Blutzuckers- und Insulinhaushalts können gefährlich werden für Körper und Geist.

Insulinresistenz kann vermieden werden durch Einschränkung von gesättigten, tierischen Fetten, Süßigkeiten und isolierten Kohlenhydraten, die Blutzucker und Insulin in die Höhe treiben.

Wissenschaftler von der Harvard Universität haben herausgefunden, dass eine Ernährung mit schnell verdaulichen, hochglykämischen Kohlenhydraten, die den Blutzucker schnell steigen lassen und damit verbunden die Gefahr dann einer Unterzuckerung, das Risiko von Diabetes, Insulinresistenz und Herzkrankheiten verdoppeln oder verdreifachen. Hochglykämische Kost führt zu insulinresistenz oder Prädiabetes, in der das Insulin unwirksam wird. Insulin ist aber notwendig für die Glukoseverwertung des Gehirns.

Je besser Blutzucker und Insulin reguliert sind, desto besser kann auch das Gehirn funktionieren. Für eine beständige glykämische Index-Zufuhr zum Gehirn sollten Nahrungsmittel gewählt werden mit einem niedrigen glykämischen Index (kleiner als 55).

Dies bestätigt auch die Empfehlungen von Are Waerland, der den Zucker als das Unheil der weißen Völker bezeichnet.

In seinem Buch: Aus dem Hexenkessel der Krankheiten schreibt Are Waerland: "in Amerika war die Zuckerkrankheit vor der Erfindung und Einführung des raffinierten weißen Zuckers so gut wie unbekannt. Seither gehört sie zu den allgemein verbreiteten gesundheitsverderbenden und tödlichen Volkskrankheiten unserer Zivilisation. Der weiße Zucker nimmt den Appetit für die gesunde, nährende Kost, insbesondere wenn er auf leeren Magen zwischen den Mahlzeiten zusammen mit Kaffee, Weißbrot und Sahne verzehrt wird.

Das Vermögen des Körpers, Zucker zu lagern und umzusetzen, ist jedoch sehr beschränkt. Selbstverständlich kann er nur in minimalen Quantitäten in löslichem Zustand aufbewahrt bleiben, weil Zucker im Blut nur im Verhältnis 1 zu 1000 vorkommen darf.

Das Organ, das darüber wacht, dass diese Grenze nicht überschritten wird, ist die Bauchspeicheldrüse. Wird die Assimilierungsgrenze überschritten, erkrankt das Blut und damit auch der ganze Körper.

Zucker kommt in der Natur nicht in reiner Form vor. Der vollwertige Zucker, der vom Körper aus dem grünen Blatt, dem Vollkorn oder den Hülsenfrüchten und den natürlichen, nicht mit Feuer behandelten Baum- und Wurzelfrüchten hergestellt wird, enthält alle für die Lebensprozesse notwendigen, Mineralien in einer organischen Form. Siehe auch SOJALL KEIMO-bzw. FERMENTA FOOD Verfahren!

Ganz anders steht es dagegen mit dem Fabrikzucker, der das Endprodukt eines langen industriellen Prozesses ist, in dessen Verlauf Zuckerrohr oder Zuckerrübe allerlei denaturierende, "entmineralisierende und entvitaminisierende" Behandlungen über sich ergehen lassen müssen.

In stärkerer Konzentration wie z.B. in Bonbons, Karamellen und anderen Süßigkeiten wirkt der Zucker reizend auf die Schleimhäute des Verdauungskanals. Zwischen den Mahlzeiten genossen, auf leeren Magen, zerstört es den Appetit für gesunde natürliche Nahrungsmittel.

Sobald die Nationen die Irrtümer entdecken, auf denen sie ihr Leben aufgebaut haben und erkennen, dass der wahre Reichtum eines Volkes in seiner Gesundheit liegt, dann wird ein neues Zeitalter voller neuer sittlicher und geistiger Werte anbrechen, und eine neue Weltanschauung wird entstehen, die diesen Erdball und seine Menschheit ganz und gar und weit über unsere Vorstellungskraft hinaus umwandeln wird." Waerland MH 1/2005 von Günter A. Ulmer.

SOJALL-Figan z.B. hat einen GLYX-Wert von 1-2 zum Unterschied von nicht behandelten Getreide, Müsli von 40 -70.

Wer abnehmen will und dabei nicht den Heißhungerattacken unterliegen möchte, der sollte Nahrungsmittel mit einem GLYX-Wert von unter 50 bevorzugen. Besonders schädlich für die Figur ist die Kombination eines hohen GLYX mit einem hohen Fettgehalt der Nahrung. Der Zucker aktiviert in dieser Kombination den Stoffwechsel. Der wiederum transportiert das Fett schnell und sehr effektiv zu den Fettzellen weiter, wo es gespeichert wird. Es wird gespeichert und das Gehirn meldet nach dem Zuckerabbau sofort wieder Hunger. So füllt sich sehr schnell ein Fettpölsterchen nach dem anderen. Besser wäre es hier schon, den Hunger mit kalorienarmer, naturbelassener Nahrung (Rohkost, Gedünstetes) zu stillen. Man darf aber auf keinem Fall hungern! Das schadet der Gesundheit, weil der Körper dann sehr schnell auf ein Stoffwechsel-Sparprogramm umschaltet. Die Folge ist einmal bei Beibehaltung dieser Lebensweise eine Erkrankung an Magersucht oder, wenn sie dann wieder ausreichend Nahrung zu sich nehmen, eine rasche Gewichtszunahme. Eben der so genannte Jo-jo-Effekt!

Hier hat sich inzwischen das nach dem KEIMO- bzw. FERMENTA-FOOD Verfahren gekeimten und fermentierte Lebensmittel SOJALL-Figan gut bewährt, welches durch eine natürliche Milchsäurefermentierung für einen sehr niedrigen GLYX sorgen kann. Durch die im SOJALL-Figan enthalten Substanzen aus der Topinamburknolle, Fermentgetreide usw. werden auch keine leicht verdaulichen Kohlenhydrate bzw. Zucker aufgenommen, welche den Insulinspiegel über Gebühr belasten und somit Hungergefühle auslösen können. Andererseits kann durch das SOJALL-Figan sehr wohl ein Großteil gut verfügbarer Vitalstoffe dem Körper zugeführt werden, um keine Mangelerscheinungen auslösen zu können.

Empfehlenswert: SOJALL Figan, SOJALL-TRINKO, SOJALL-Topil, SOJALL-Makal, SOJALL-Müsli u. SOALL-VegiMix. SOJALL Figan ist nicht nur für Menschen geeignet welche Probleme mit ihrer Linie oder Diabetes haben. Es ist in Verbindung mit dem SOJALL Bio Müsli, SOJALL Topil und SOJALL TRINKO (insbesondere bei einer Milchunverträglichkeit) sowie Obst und Früchte usw.