INSTITUT INTERNATIONAL

Gesunde werden krank -
Kranke werden nicht gesund

Interview mit Prof. Dr. med. Karl Pirlet, Frankfurt / Garmisch-Partenkirchen

Getreide nicht für jeden verdaulich

Getreide ist das Grundnahrungsmittel schlechthin, als Vollkorn äußerst gesund und sollte daher nach den Empfehlungen der meisten Ernährungswissenschaftlern mehrmals täglich auf dem Speiseplan stehen. Einer der bekanntesten Pioniere der Vollwerternährung, Prof. Dr. med. Werner Kollath, spricht sogar von einer „Lebensgemeinschaft – Getreide und Mensch“.

Es gibt allerdings auch immer mehr ernst zu nehmende Stimmen, die vor Brot und anderen Getreideprodukte warnen.

Die Hauptargumente:

  • Man darf nicht nur die nahrhaften Inhaltsstoffe betrachten, sondern muss sich auch damit beschäftigen, wie Getreide von uns verstoffwechselt wird und ob wir es ordnungsgemäß und ohne belastende Rückstände verdauen können.
  • Unsere Gene sind darauf programmiert, was unsere Vorfahren aufgrund der klimatischen Bedingungen als Nahrungsgrundlage vorgefunden haben und Getreide ist ein Lebensmittel, das in Europa vor 4000 Jahren noch nicht bekannt war


Vergleicht man die Ernährung unser Vorfahren mit der heutigen Ernährung, hat sich der Anteil der Kohlenhydrate bei den Nahrungsmitteln ver-2,5 facht, der Fett- und Eiweißanteil ist zurückgegangen. Nicht mit eingerechnet kohlenhydratreiche Getränke wie Limonaden und Alkohol.

Die Frage stellt sich natürlich, ob der Mensch, der über Jahrmillionen nie solche Mengen an Kohlenhydrate verdauen musste, diese überhaupt gesund verstoffwechseln kann.

Enzymmangel - ein Genteffekt oder Ausdruck mangelnder Anpassung an die heutige Ernährung?

Am bekanntesten ist ein Enzymmangel, wenn durch die mangelhafte Verwertung und Aufspaltung der Nahrung im Dünndarm, bestimmte Bestandteile unverdaut bleiben und erhebliche Verdauungsbeschwerden, Blähungen oder Durchfälle verursachen. Folgeerkrankungen können u.a. verschiedene Störungen der Haut, entzündliche Prozesse des Darms, Asthma, Kopfschmerzen und Migräne sein.

Kohlehydrate bei denen Unverträglichkeiten (Intoleranzen) vermehrt auftreten können:

  • Fructose (Fruchtzucker in Obst, Fruchtsäften und Haushaltszucker): Mangel an dem Transport-Enzym GLUT-5
  • Stärke (Getreide, Mais, Kartoffel): Mangel an dem Spalt-Enzym Amylase
  • Laktose (Milchzucker in Milchprodukten): Mangel an dem Spalt-Enzym Laktase

Eiweiß-Stoffe bei denen Unverträglichkeiten (Intoleranzen) vermehrt auftreten können:

  • Kuhmilchprotein (Unverträglichkeit und Allergie): Überschießende Abwehrreaktion des Immunsystems auf Eiweiße der Kuhmilch und Kuhmilchprodukte
  • Glutenproteine (Unverträglichkeit und Allergie): Überschießende Abwehrreaktion des Immunsystems auf den Speicherproteine die in Getreide enthalten sind


Ist es ein Zufall, dass die häufigsten Beschwerden von Nahrungsmittelbestandteilen verursacht werden, die wir in Europa erst seit max. 4000 Jahren regelmäßig auf dem Speiseplan haben? Der Verdacht liegt nahe, dass es sich hier nicht um einen Gendefekt handelt, sondern ganz einfach um eine mangelnde Anpassung unseres Enzymsystems an die neuartige Ernährung.

Dabei gibt es drei Abstufungen:

  • Menschen, die auch größere Mengen Milch und/oder Getreide ohne Probleme essen können
  • Menschen, die auf diese Produkte sofort mit Unverträglichkeitsreaktionen reagieren
  • Eine hohe Dunkelziffer, die zwar Milch und Getreide vertragen, aber nur bis zu einer bestimmten Menge, die mit der Höhe der Enzymausstattung korreliert


Gerade die letzte Gruppe hat es am schwersten. Es werden als Früherkennung keinerlei Tests zur Vorsorge durchgeführt die ermitteln könnten, welche Milch- oder Getreidemenge unser Enzymsystem gerade noch verkraften kann. Besonders dramatisch ist dies, da viele Menschen den Zusammenhang zwischen gesundheitlichen Beschwerden und Unverträglichkeitssymptomen überhaupt nicht erkennen.

Der Grund:

  • Oft sind die Symptome nur schwach und unterschwellig
  • Es kann Stunden dauern, bis die negativen Reaktionen auftreten
  • Spätfolgen treten dann erst nach Jahren auf.

Alles was nicht ordnungsgemäß verdaut wird, schadet dem Darm

In unserem Darm befinden sich ca. 500 verschiedene Bakterienstämme, wie sollen hier einige isolierte Bakterienstämme, welche heute zur Aktivierung der Darmflora angeboten werden jeweils die richtigen bzw. in ausreichender Menge sein, wenn oft nur 3-5 Stämme zugeführt werden. Welche Bakterienarten im Darm das „sagen“ haben, hängt vor allem von der Nahrung ab, welche im zur Verfügung steht. Kann der Dünndarm die Nahrung nicht durch Enzyme verstoffwechseln und in die Blutbahnen einschleusen, gelangen sie automatisch in die unteren Darmabschnitte. Hier wartet eine Heerschar Mikroorganismen auf die nächste Mahlzeit. Die Hauptnahrung sollte eigentlich nicht oder nur schwer verdaubare Nahrungsfasern wie z.B. Ballaststoffe sein. Diese zu verstoffwechseln dauert seine Zeit und begrenzt dadurch die Vervielfältigung der Mikororganismen durch Zellteilung. Anders ist dies, bei leicht verdaubaren komplexen Kohlenhydraten und Proteinen aus Getreide und Hülsenfrüchten, wenn diese gekeimt bzw. fermentierte werden. Bei solch guten Nährstoffbedingungen vermehren sich bestimmte Mikroorganismen oft explosionsartig, daher ist es viel Zielführender, wenn man dem Darm eben die entsprechenden Nährstoffe zuführt und nicht einige wenige Bakterien- Typen bzw. große Mengen davon, wo keiner weiß ob es überhaupt die richtigen Stämme sind, welche im Darmmilieu fehlen. So führt unverdautes Eiweiß (insbesondere tierische Erzeugnisse) zu einer Vermehrung der Fäulnisbakterien. Von den Kohlehydraten (isolierter Zucker, denaturierte Getreidestärke) profitieren z.B. Hefepilze wie der problematische Candida-Pilz.

Auch die Bauchspeicheldrüse kann durch isolierte Kohlenhydrate hiermit über Gebühr belastet werden. Die weiteren Folgen, können ein erhöhter Insulinspiegel bzw. Fettzellenblockaden usw. sein.

  • Befinden sich die unterschiedlichen Bakterienstämme im Darmmilieu nicht mehr im Gleichgewicht, profitieren bestimmte Arten davon und nutzen jede Nische aus um sich zu vermehren und verdrängen andere Stämme von ihren Plätzen.
  • Krankmachenden Erregern wird es erleichtert in die Darmschleimhaut einzudringen und sich dort zu vermehren.
    Akute und chronische Darmerkrankung und die Schwächung des Immunsystems können die Folge sein.
  • Mikroorganismen die sich von nicht verdaulichen Pflanzenfasern ernähren sterben ab oder werden zurückgedrängt.
    Die für den Darm wichtigen Ballaststoffe können nicht mehr verwertet werden
  • Große Mengen Eiweiß und Kohlenhydrate werden zu Gasblasen, Alkohol und anderen toxischen Stoffen umgewandelt.
  • Blähungen und die Selbstvergiftung sind die Folgeerscheinungen


Bei der bakteriellen Zersetzung unverdauter Nahrungsstoffe entstehen Phenole, Indole, aromatische und aliphatische Amine, Polyamine wie Kadaverin und Putreszin, Nitrosamine, Formaldehyd aus Methanol, hochmolokulare Alkohole, die sogenannten Fuselöle, und andere, noch unbekannte Substanzen.

Diese Stoffe sind zum großen Teil zytotoxisch, hepatotoxisch, hämatotoxisch, immunotoxisch, neurotoxisch, mutagen, damit karzinogen bzw. kokarzinogen.

Quelle: Prof. Dr.med. Karl Pirlet, „Was sind Stoffwechselschlacken?“, Erfahrungsheilkunde, Heft 4/1989 (Organ der Ärztegesellschaft für Erfahrungsheilkunde e.V.)

Getreide ein „Superlebensmittel“ durch das Ankeimen

Nimmt man die richtigen Getreidesorten, sind sie eine "Schatzkammer“, mit einer besonders hohen Konzentration an Vital- und Nährstoffen. Der Schlüssel um diese Kraft nebenwirkungsfrei nutzen zu können und sogar die Inhaltsstoffe aufzuwerten ist das Keimen und die Fermentation.

Der Keimling im Korn und der Keimling, welcher bereits aus dem Korn bereits ausgetreten ist zeigt den wesentlichen ernährungsphysiologischen Unterschied dar!

Man muss hier die ernährungsphysiologische „Nähr-Mehr-Wertigkeit“ zwischen einem Keimling, welcher aus dem Korn ohne Hülle und einem Keimling, welcher noch im Korn durch Ankeimung enthalten ist unterscheiden. Dem Keimling (Sprossen), welcher bereits aus dem Korn ausgetreten ist, fehlen demnach die so wertvollen Eigenschaften, welche für einen therapeutischen Milchsäurespiegel erforderlich wären.

Der Krebsarzt Dr. med. Johannes Kuhl, meinte bereits vor 60 Jahren, dass das Kriterium einer optimalen Keimung, einerseits von der Keimzeit und andererseits, dass der Keimling nicht ganz das Korn als Keimling verlässt und nur die Keimspitze aus dem Korn zum Vorschein kommt, bestimmt wird. Die Begründung laut Dr. med. Johannes Kuhl liegt darin, dass bei einem Austritt des Keimlings aus dem Korn- dieser nicht mehr den erwünschten therapeutischen Effekt zur Geltung bringen kann.

SOJALL- Bio Lebensmittel in Premium-Qualität werden noch zusätzlich nach dem KEIMO- bzw. FERMENTA-FOOD Verfahren aufbereitet (vorverdauut).

Dieser Vorgang ist einerseits von Vorteil, da die wenigsten Menschen ihre Nahrung nicht wirklich gut vorkauen. Dies kann ihre Ursachen u. a. bedingt aus gesundheitlichen Gründen bzw. Schwierigkeiten beim Kauen haben. Weiters können durch die Keimung und Fermentierung von Getreide und Hülsenfrüchten noch viele weitere ernährungsphysiologische Vorteile gegenüber rohen bzw. denaturierten bzw. erhitzen Nahrungsmittel erreicht werden. Näheres siehe SOJALL KEIMO-bzw. FERMENTAT-FOOD Verfahren.

Vergleicht man das Frühjahr mit einer Explosion der Natur, kann man den Keimling als den Sprengsatz ansehen, der dies auslöst. Nutzt man die Keimlinge, bevor diese innewohnende Kraft in Form eines Getreidegrases, Blattes, Frucht oder Blüte freigeben wird, hat man absoluten Höhepunkt von materialisiertem Leben. Man nennt diese Phase auch den jugendlichen oder embryonalen Zustand.

Bevor die Inhaltsstoffe aus der Pflanze regelrecht herausbrechen, haben die Zellen die größte Potenz und genetische Vielfalt.

Zusätzlich zirkulieren zur Wachstumskontrolle sehr viele pflanzliche Hormone und Enzyme die eventuell auftretenden Schäden durch Fehlteilung oder an der DNA sofort reparieren. Der ganze Vorgang grenzt an Alchemie, da hierzu nur Wasser, Wäre und Licht notwendig sind.

Diese Pflanzenkräfte sind, auch in unserem Stoffwechsel sehr aktiv. So sind Keimlinge, welche nach dem KEIMO FOOD Verfahren aktiviert werden samt der Schale eine der reichhaltiges Vitamin- und Mineralstoffquelle für das ganze Jahr und haben einen Eiweißgehalt von bis zu 45%. Durch den Keimvorgang werden aus einfachen Bausteinen Vitamine und Enzyme synthetisiert, der Anteil an wertvollen ungesättigten Fetten nimmt zu, die Stärke wird in leichter verdauliche bzw. komplexe Kohlehydrate umgewandelt und wertvolle Eiweißstoffe werden bioverfügbar aufgespalten. Der Keimling hat durch diese natürlichen Vorgänge also wesentlich mehr gesundheitsfördernde Stoffe als die ungekeimten Samen der aus Korn herausgetreten Keimling (Sprossen)

Je nach Art Korns (Nackthafer, Nacktgeste, Dinkel, Weizen, Leinsamen, Braunhirse, Soja Buchweizen usw.), können diese Keimlinge gegen viele Krankheiten nebenwirkungsfrei vorsorgen. So empfiehlt die Kräuterspezialistin Eva Aschenbrenner Weizenkeime zur Entgiftung, Darmreinigung und Magenstärkung, Kressesprossen wegen des hohen Jodgehalts für die Schilddrüse und Bockshornklee als Husten- und Schleimlöser, der Leinsamen hat besonders viele Eiweiß, Schleimstoffe, Enzyme, Pflanzenhormone und natürlich auch die wertvollen Omega-3 Fettsäuren. Buchweizenkeimlinge haben sich nach Viktoras Kulvinskas wegen des hohen Gehalts an Rutin (Vitamin P) bei erhöhter Gefäßdurchlässigkeit und der damit verbundenen Neigung zu Blutungen ins Gewebe bewährt.

Die Vorzüge des Keimlings nach KEIMO FOOD

  • Um zu wachsen und sich optimal zu entwickeln, erhöht sich im Keimling der Gehalt an Vitalstoffen. Zu keinem Zeitpunkt sind die Lebenskraft der Pflanze und die Menge an Enzymen, Vitaminen, Eiweißen und komplexen Kohlenhydrate am größten.
    Hoher Ballaststoffgehalt (bis 8,8 %), dabei kalorienarm
  • Leicht verdaulich und magenfreundlich, da blähende und schwer verdauliche Bestandteile durch den Keimvorgang stark abnehmen
  • Proteinqualität und die Bioverfügbarkeit vom Eiweiß steigt, so dass sie von der Wertigkeit sogar mit Fleisch mithalten können – jedoch keine Harnsäure produzieren!
  • Das für viele Menschen problematische Gluten, kann durch die Keimung sowie die mineralstoffblockierende Phytinsäure zum größten Teil abgebaut werden!

Gesundheit:

  • Sehr viel hochwertiges pflanzliches Eiweiß, essentielle Fettsäuren, Kalzium, Magnesium, Kalium, Niacin, Eisen, Vitamin A, C, E und B-Vitamine, das seltene Rutin (Vitamin P)
  • Eine der gesündesten Arten die Vitalstoffversorgung und die Zufuhr von wichtigen Antioxidantien zu optimieren
  • Ballaststoffe für den Verdauungstrakt, Abbau von schädlichen Cholesterin und Entgiftung der Leber
  • Unterstützend bei vielen Gesundheitsproblemen und als Aufbaunahrung

Inhaltsstoffe von Weizen im Vergleich zu gekeimtem Weizen

Vitalstoff

Weizen

Weizen nach viertägiger Keimdauer

Steigerung in %

Ballaststoffe (g)

12,70

15,6

+23%

Vitamin B1 (mg)

0,32

0,35

+1%

Vitamin B2 (mg)

0,08

0,37

+462 %

Vitamin B6 (mg)

0,12

0,23

+ 96 %

Vitamin C(mg)

0

38,7

+ 380,7%

Vitamin E(mg)

4,76

6,93

+46%

einfach ungesättigte Fettsäuren

0,23

0,26

+1%

mehrfach ungesättigte Fettsäuren

1,08

1,67

+15%

 Quelle: AID, Keimlinge, Bonn 1993

Vitamin-C-Gehalt der Leguminosen im SOJALL- VegiMix während der Keimzeit

Keimzeit

Vitamin-C-Gehalt

ohne Keim

Spuren

nach 24 Stunden Keimzeit

7 bis 8 mg/100 g

nach 48 Stunden Keimzeit

10 bis 12 mg/100 g

nach 72 Stunden Keimzeit

12 bis 14 mg/100 g

 

Vitamin-B12- Gehalt der Leguminosen im SOJALL-VegiMix während der Keimzeit

Art

vor dem Keimen

nach zwei Tagen Keimzeit

nach vier Tagen Keimzeit

Mungobohnen

0,61

0,81

1,53

Linsen

0,43

0,42

2,37

Erbsen

0,36

1,27

2,36

 

Anstieg des Vitamin-Gehalts von gekeimten Mungobohnen im Vergleich zu getrockneten Mungobohnen

Vitamin

Anstieg

Gehalt an A

+ 208%

Gehalt an B1

+ 285%

Gehalt an B2

+ 515%

Gehalt an B3

+ 256%

 

Anstieg des Mineraliengehalts von gekeimten Mungobohnen im Vergleich zu getrockneten Mungobohnen

Mineralien

Anstieg

Gehalt an Kalzium

+ 34%

Gehalt an Kalium

+ 80%

Gehalt an Natrium

+ 69%

Gehalt an Eisen

+ 40%

Gehalt an Phosphor

+ 56%

 

Vitamingehalt der Körner vor und nach 5 Tagen Keimzeit (Gehalt in mg/kg)

Sorte

Vitamin B1

Vitamin B2

Niacin

Vitamin H

 

Samen

Keimling

Samen

Keimling

Samen

Keimling

Samen

Keimling

Erbse

7,2

9,23

0.7

7,3

31

32

-

0,5

Gerste

-

7,9

1,3

8,3

72

129

0,4

1,2

Mungobohne

8,8

10,3

1,2

10,0

26

70

0,2

1,0

Sojabohne

10,7

9,6

2,0

9,1

27

49

1,1

3,5

 

Der Mineraliengehalt von Luzernensamen und Luzernengrün im Vergleich zu herkömmlichen Saaten

 

Kalzium

Magnesium

Eisen

Eisbergsalat

20,0

11,0

0,5

Spinat

93,0

88,0

3,1

Endiviensalat

81,0

10,0

1,7

Luzernensamen

1,4

3,6

10,0

Luzernengrün

210,0

440,0

12,0

 

Meine Anschrift: Rußland
236000, Kaliningrad,
ul. Nossowa, 4-3.
Jevgenij M. Lobatschov

Quelle: http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=29760

 

Unterschied zwischen Nahrungsergänzungen und SOJALL BIO Lebensmitteln

Gekeimtes- und fermentiertes Bio Getreide sowie Bio Hülsenfrüchte usw., welche auch in den SOJALL- Premium Bio Lebensmitteln enthalten sind, verfügen schon von Natur aus über unterschiedlich hohe Mengen an Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin B6, Vitamin E, Provitamin A, Magnesium, Kalium, Phosphor, Eisen, Zink, Kupfer, Selen und Mangan. Darüber hinaus sind hochwertiges Protein, ungesättigte Fettsäuren, komplexe Kohlenhydrate und sekundäre Pflanzenstoffe usw. enthalten. Die Bestandteile von SOJALL- Bio Lebensmittel in Premium- Qualität, welche noch nach dem KEIMO- FOOD bzw. FERMENTA FOOD Verfahren aufbereitet werden, können sich in vielfältiger Weise positiv auf den Stoffwechsel bzw. auf unser Gesundheit auswirken. Diese wirksamen Eigenschaften, können auch als höherer „Nähr-Mehr-Wert“ Effekt bzw. Bioverfügbarkeit angesehen werden. Diesen Anspruch können weder denaturierte bzw. hochkonzentrierte Nahrungsergänzungen, Nährstoffkomplexen oder Diäten nicht in Anspruch nehmen.

Berlin: 28 Prozent der 14 bis 80 jährigen Deutschen nehmen Vitaminpräparate, mit Nahrungsergänzungsmitteln werden jährlich 907 Millionen € Umsatz gemacht, die Gewinne der Hersteller sind enorm. Den gesundheitlichen Gewinn des Vitamin-Booms bezweifeln Mediziner: Viele Mittel sollen sogar schädlich sein!

Die hoch dosierten Präparate helfen nur den Herstellern, behauptet das Magazin „Der Spiegel“ in einer Titelgeschichte über „ das Milliardengeschäft mit den überflüssigen Pillen“. Dem Präsidenten des Bundesinstituts für Ernährung zufolge sind Nahrungsergänzungsmittel prinzipiell unnötig. Uneingeschränkt sind nur Vitamine in Obst, Gemüse und Getreide, sagt er. Krone 17.01.2012

Je mehr künstliche Vitamine man zuführt, desto geringer wird die Aufnahmekapazität des Körpers für natürliche Vitamine aus einer vollwertigen Ernährung, weil er sich vor „Überlastung schützt“, sagt dazu der Internist und Ernährungsmediziner Maximilian Ledochowski. Der Einfluss auf die Krebsentstehung ist u.a. unbestritten. Doch um die Gesundheit zu bewahren bedarf es mehr als strikter Pflanzenkost.

Dazu kommt noch, das Testergebnisse einer Einzelnsubstanz – wie bei den meisten Studien üblich – aus einer Pflanze sich nicht so einfach auf ein komplexes Lebensmittel übertragen lassen.

Institut „Pro Natura & Gesund Leben“ International