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Zucker, Übergewicht, Diabetes, Krebs


Zucker kann in Übermaß als Nahrungs- und Genussmittel sowohl für die Entstehung und Unterhaltung vieler Krankheiten wie z.B. Übergewicht, Diabetes verantwortlich; auch mitverantwortlich für Krebs. Die Gefahr besteht im Missbrauch von Zucker als Genussmittel. Dadurch ist es auch möglich, ein einfaches Nahrungsmittel durch Süßen zum Genussmittel zu verwandeln. Zucker ist auch ein Nahrungsmittel mit hohem Säuregehalt, während Getreide und Getreideprodukte einen niedrigen Säuregehalt aufweisen.

Die Pflanzen sind die natürlichen Zuckerfabriken. Sie bauen durch die Photosynthese mit Hilfe des Sonnenlichtes und des Chlorophylls aus Kohlendioxid und Wasser Kohlenhydrate auf.

Die Kohlenhydrate, also auch der weiße Zucker, werden im Körper dann im basischen Milieu über die "Zuckerstufe" abgebaut. Dafür werden B-Vitamine und Mineralstoffe benötigt. Deshalb gibt die Natur den Kohlenhydraten die nötigen Funktionsstoffe mit auf den Weg.

Verschiedene B-Vitamine, insbesondere Aneurin (B1) werden für den Kohlenhydrat-Stoffwechsel dringend benötigt. Bei hohem Zuckergenuss ist daher auch ein erhöhter Bedarf an B-Vitarninen vorhanden. Bei isolierten Kohlenhydraten (weißen Zucker) kann sich deshalb automatisch ein Vitamin B-Mangel ergeben. Außerdem kann auch ein Mangel an Mineralstoffen, insbesondere an Kalzium und Magnesium entstehen sowie eine Stress-Situation der Bauchspeicheldrüse, die dann gezwungen wird, fortwährend viel Insulin auszuschütten.

Nach Jahren kann es dann zu einer Erschöpfung der Bauchspeicheldrüse sowie der Insulinrezeptoren der Zellen und damit zu Diabetes kommen.

Bei der Vergärung von Zucker entsteht Acetaldehyd. Die Leber wandelt dann Acetaldehyd in Alkohol um. Dieser Vorgang entzieht dem Körper Magnesium, Schwefel, Wasserstoff und Kalium und reduziert so die Zellenergie.

Zweitens kann Acetaldehyd lebensnotwendige Enzyme zerstören und die Aufnahme von Eiweiß und Mineralstoffen verringern.

Drittens kann Acetaldehyd direkt Neurotransmitter zerstören, jene chemischen Botenstoffe, die für die gesamte Reizleitung verantwortlich sind. Und viertens bindet es sich an die Wände der roten Blutzellen, wie molekularer Leim, was sie weniger beweglich macht und ihnen den Gang durch die Kapillaren des Blutkreislaufs erschwert. Dies kann zur Unterversorgung der Gewebe mit Nährstoffen und Sauerstoff führen.

Acetaldehyd kann Kraft und Ausdauer herabsetzen, übermäßige Müdigkeit auslösen, das Denkvermögen verzehren und den Antrieb schwächen. Isolierte Kohlenhydrate, wie Zucker, hinterlassen nach ihrer Verdauung eine Menge Säure. Eine halbe Liter Flasche Limonade enthält 19 Stück Würfelzucker. Heute essen Menschen pro Jahr etwa 35,2 kg weißen Zucker, bei einer vierköpfigen Familie sind dies 2,5 kg pro Woche. In vielen Nahrungsmitteln wird Zucker verwendet, z.B. Limo, Fruchtjoghurt, Süßspeichen und Schokolade. Das steigert den Jahresverbrauch zusätzlich.

Nach Dr. Kempke kann weißer Zucker Krebsverursacher sein. Tumore können ohne Zucker nicht überleben.

Dieses Wissen wurde schon 1957 in Amerika entdeckt, doch niemals unter klinischen Bedingungen konsequent über lange Zeit umgesetzt. Doch es sind mehrere Fakten, die zusammenspielen.

Durch Dauerstress kann es zu einer Adrenalinerschöpfung kommen. Wenn Menschen wochenlang Stress haben und man den Adrenalinspiegel im Urin misst, stellt sich heraus, dass fast kein Adrenalin im Körper ist, da es durch die fortwährenden Stressreaktionen erschöpft wurde.

Bei Adrenalinmangel kann der Gegenspieler Insulin bei hohem Zuckergenuss die Zellen mit Zucker überladen. Die Zellen müssen dann den Zucker verkraften. Sie tun dies entweder dadurch, dass sie auf Gärung umstellen, denn Gärung verbraucht extrem viel Zucker. Oder die Zellen teilen sich, weil dadurch auch viel Zucker verbraucht wird. Zucker kann so eine tödliche Waffe sein und zu viel Zucker kann die Zelle umbringen.

Ein Tumor kann also die Folge von Dauerstress sein, bei dem es zu einer Adrenalinschwächung und zu einer Übersäuerung kommt und damit zu einer wilden Teilung und Gärungsumstellung der Körperzellen. Aggressiver Krebs lebt von Glukose. Deshalb erklärte Are Waerland den weißen Zucker eine starke Belastung unserer Gesundheit.

Laut einer schwedischen Studie vom Karolinska Institut kann eine zu hohe Zuckeraufnahme über einen langen Zeitraum die Entstehung von Pankreaskarzinomen fördern.

Bei Teilnehmern mit einem häufigen Verzehr gesüßter Getränke, darunter vor allem gezuckerter Kaffee und Süßigkeiten, war das Risiko, ein Pankreaskarzinom zu entwickeln, noch bis zu 70 Prozent erhöht. Aufgrund häufig zu späten Diagnose und der begrenzten Behandlungsmöglichkeiten gilt Bauchspeicheldrüsenkrebs als eine der Krebserkrankungen, die mit sehr geringen Heilungschancen verbunden ist. Deshalb ist es besonders wichtig, das Wissen sowie das Bewusstsein über mögliche Ursachen, Risikofaktoren und Folgen zu vertiefen.

Dr. Martina Hahn-Hübner meint: "Es ist für mich einfach erstaunlich, dass diese einfache Erkenntnis nicht zur Regel Nr. 1 im Kampf gegen Krebs geworden ist. Hör sofort auf, Zucker zu essen. Ich habe einen Arzt gefragt, ob er etwas Licht auf den Zusammenhang zwischen Zucker und Krebs werfen könne?" "Es ist offensichtlich, dass die Zellen, die sich am schnellsten vermehren, den höchsten Energiebedarf haben. Wenn man ihnen diese Energiequelle wegnimmt, ist es so ähnlich, als trenne man sie von der Blutversorgung - nicht ganz so drastisch, aber es ist sicherlich ein Schritt, der es wert ist, ihn zu machen", war seine Antwort.

Zucker wirkt sich auf das Wachstum schädlicher "Mikroorganismen" ungefähr so aus, wie Benzin auf Feuer. Mikroformen wie Hefen und Pilze lieben Zucker in all seinen Formen. Je mehr Zucker sie erhalten, desto rascher wachsen und vermehren sie sich und greifen unseren Körper von innen her an.

Unser Körper braucht Zucker, aber der konzentrierte Zucker überfordert ihn. Besser sind die sanften komplexen Zuckerstoffe von gekeimten bzw. fermentierten Getreide, Hülsenfrüchte, Gemüse und Obst. Auf keinen Fall soll Zucker durch Süßstoff ersetzt werden. Künstliche Süßstoffe, dazu gehören Saccharin, Neotam, Sucralose, Acesulfam, Cyclamat sind Säurebildner. Sie können im Körper zu giftigen Säuren zerlegt werden.

Größere Schmerzen haben zuweilen Krebskranke. Bei diesen soll der pH-Wert im Gewebe auf 6,2 abfallen.

Die beste Krankheit ist jene, die man nicht bekommt. Deshalb müssen Wege aufgezeigt werden, die der Gesunderhaltung auf natürliche Weise dienen. Bis heute hat die Heilung von Krankheiten Priorität, jetzt muss unsere Gesellschaft verstärkt auf die Bewahrung der Gesundheit setzen. Dies sollte unser Leben und unser Denken revolutionieren.